Mit dieser Seite möchten wir Sie über das "United States Department of Agriculture", also der amerikanische Landwirtschaftsministerium, informieren.

Die Landwirtschaft in den USA ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Zudem wird ein erheblicher Teil der produzierten Güter exportiert, so dass viele Länder mehr oder weniger abhängig sind von der US-amerikanischen Landwirtschaft.

Das Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten existiert schon sehr lange und hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass dieser Wirtschaftszweig auch heute noch eine große Bedeutung hat. Das ist keineswegs selbstverständlich für ein Industrieland. Betrachtet man die Lage in der Europäischen Union zum Vergleich, so wird man feststellen, dass dort deutlich mehr Subventionen bezahlt werden, um die Landwirtschaft überhaupt lebensfähig zu halten. Während die US-amerikanische Landwirtschaft vom Effizienz-Gedanken geprägt ist, haben in der europäischen Landwirtschaft die Bauern noch zusätzliche Aufgaben, wie die Pflege der Landschaft. Dahinter steckt ein grundlegender Mentalitätswandel, der sich auch an der Grünen Gentechnik aufzeigen lässt. Dies führt regelmäßig zu Konflikten, insbesondere wenn es um den Export landwirtschaftlicher Güter aus den USA nach Europa geht. Aufgrund der unterschiedlichen Gesetzgebung sind einige US-amerikanische Güter in der Europäischen Union nicht zugelassen.

Die Geschichte der Landwirtschaft in den USA ist sehr interessant, weil sie eng verwoben ist mit der Besiedlungsgeschichte des nordamerikanischen Kontinents. Amerika war weniger ein Land der schießwütigen Cowboys als vielmehr ein Land der Bauern. Die Farmer haben mit ihrer Lebensart die US-amerikanische Mentalität geprägt und bis heute ist vor allem im Süden der USA der ländliche Lebensstil prägend. Für einen Europäer mag es befremdlich sein, dass Amerikaner so sehr auf ein freies Waffenrecht pochen. Aber in dieser Einstellung lebt noch die Geschichte der Vorfahren weiter, die ihr Land selber gegen Indianer und Banditen verteidigen mussten.

Der offensichtlichste Unterschied zwischen Europa und den USA ist die große Weite der Landschaft. Das hat besondere Formen der Landwirtschaft begünstigt. In den Great Plains gibt es gigantisch große Felder, die von riesigen Traktoren bearbeitet werden. Auch die Monokultur, die in den USA Standard ist, steht im Gegensatz zur in Europa meist praktizierten Fruchtwechselwirtschaft.
Die Viehwirtschaft wird in den USA extensiv betrieben, da genügend Land zur Verfügung steht. Das Ranching ist Teil der amerikanischen Kultur und wird bis heute gepflegt. In Europa wäre dies überhaupt nicht möglich, da es nicht genügend Fläche gibt. Deswegen wird dort eine intensive Viehwirtschaft betrieben.

Die Landwirtschaft wird immer eine wichtige Rolle spielen, denn sie stellt die Ernährung der Menschen sicher. Am Beispiel der US-amerikanischen Landwirtschaft lässt sich ein der Wandel von der Agrar- zur Industriegesellschaft nachvollziehen. Die US-amerikanische Landwirtschaftspolitik war in dieser Hinsicht konsequenter als alle anderen Länder der Welt.